ATP eröffnet in Zürich neues Kompetenzzentrum

Integrale Planung in BIM

Mit der vom Bund verabschiedeten Strategie „Digitale Schweiz“, ab 2021 alle staatlichen Immobilienprojekte mit BIM zu planen, gewinnt die Digitalisierung in der Schweizer Baubranche deutlich an Dynamik. Das Planen im digitalen Modell ist bei ATP als Early Mover bereits seit dem Jahr 2012 Arbeitsrealität. ATP erkannte damit als eines der ersten Büros in Kontinentaleuropa BIM als die kongeniale Unterstützung der Integralen Planung, welche in den eigenen Büros seit mehr als 40 Jahren gelebt wird.

Best Practice bei ATP Zürich
Nachdem aus dem renommierten Zürcher Büro Kuhn Fischer Partner (kfp) der erste ATP-Standort in der Schweiz hervorgegangen war, wurde dieser nun von Matthias Wehrle, ATP-Partner in Zürich, auch räumlich für die Integrale Planung mit BIM optimiert. Vor kurzem bezog er mit seinem knapp 30-köpfigen Team aus Architekten und Ingenieuren die Activity-Based Open Office Spaces in Zürich West: „Die neuen Büroräumlichkeiten liegen auf einer großzügigen, gemeinsamen Etage, was nun auch optisch das interdisziplinäre Konzept von ATP unterstreicht und die tägliche Zusammenarbeit unserer Architekten und Ingenieure im integralen Arbeitsprozess zusätzlich vereinfacht“,so der Standort-Geschäftsführer zur neuen Kommunikationsqualität bei ATP Zürich.

Von diesem Zusammenrücken profitiert auch die dort ebenfalls neu ansässige ATP-Consultinggesellschaft fabsolutions. Die Berater für die Lebensmittelindustrie sitzen in den modernen Studios nun Seite an Seite mit den Schweizer ATP-Planern. In unmittelbare Nachbarschaft gezogen sind auch die Spezialisten für erlebnis- und nutzenorientierte Architektur von Mint Architecture, die seit 2019 Mitglied der ATP-Gruppe sind. Dadurch eröffnet sich für anspruchsvolle Bauten und Projekte in der Schweiz der Zugang zu interdisziplinär arbeitenden Teams mit mehr als 90 Experten aus Architektur und Ingenieurwesen, Innenarchitektur, Ökonomie und Marktanalyse. Als Kompetenzzentrum für Integrale Planung mit BIM kann ATP in Zürich den spürbaren Digitalisierungsaufwind nun zugunsten der Schweizer Auftraggeber nutzen.

Vorteile von BIM für die Bauherren
BIM beschreibt eine Methode, wie Bauprojekte innerhalb eines einzigen digitalen „Modells” geplant, ausgeführt und betrieben werden. ATP erstellt mithilfe von BIM ein virtuelles Abbild des Gebäudes, welches als sogenannter „digitaler Zwilling“ sämtliche Informationen wie Materialeigenschaften, Kosten und Termine trägt. Noch bevor der erste Spatenstich gesetzt wird, macht ATP ein Gebäude dadurch berechenbar, begehbar, erlebbar. „Effizientes Bauen erfordert belastbare Prognosen über den Lebenszyklus bereits in den frühen Planungsphasen. Da werden die entscheidenden Weichen gestellt“, erklärte ATP-CEO Christoph M. Achammer, der sich als Univ.-Prof. an der TU Wien seit Jahren intensiv mit BIM und Digitalisierung beschäftigt. „Solche Aussagen kann nur ein digitaler Zwilling aus einem funktionierenden BIM-Modell liefern“, beschreibt der Pionier für Integrale Planung den Mehrwert der Technologie in seiner Keynote.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als zentrale Voraussetzung
Der Grund, weshalb ATP architekten ingenieure die Vorteile von BIM optimal ausschöpfen kann, liegt in der integralen Planungskultur. „Der Einsatz von BIM war für uns mehr ein technologischer Schritt als ein Kulturwandel. Unsere Planungsweise ist seit jeher geprägt von der intensiven Kooperation von Architekten und Ingenieuren in unseren eigenen Büros. Diese Haltung ist die entscheidende Voraussetzung dafür, die Vorteile von BIM noch potenzieren zu können“, so Christoph M. Achammer. Der Einsatz von BIM verschränkt diese disziplinübergreifende Arbeit von Architekten und Ingenieuren in einem gemeinsamen digitalen Modell. Dies verlangt geübte Prozesse der Zusammenarbeit und die verstärkte Integration aller Projektbeteiligten, was für herkömmlich arbeitende Planungsbüros, welche ihre Leistungen arbeitsteilig und nacheinander erbringen, eine große Herausforderung darstellt.

„Die Schweiz ist ein Land mit einzigartigen Forschungseinrichtungen und einer enormen technologischen Innovationskraft. Als Förderer und Treiber von Innovation und Wissenschaft finden wir dort ein inspirierendes Umfeld, in dem wir unter Zusammenführung unserer Kompetenzen die Digitalisierung der Bauindustrie vorantreiben und nachhaltige Prozesse entwickeln können“,begründet Achammer die strategische Positionierung eines Kompetenzzentrums für Integrale Planung mit BIM in der Schweizer Technologiehauptstadt Zürich.

Quelle: IWC / ATP setzt bereits seit 2012 auf die integrale Planung mit BIM. So auch bei der Planung der Uhrenmanufaktur von IWC im hochwertigen Corporate Design der Luxusmarke.