Kurz & Bündig: International

Zertifizierung

Eurocenter -Zagreb

Das Eurocenter – seit 2008 im Portfolio der S IMMO AG – ist seit kurzem das erste BREEAM In-Use zertifizierte Gebäude Kroatiens. Das vom Zagreber Architekten Nenad Bach entworfene Eurocenter verfügt über sechs Stockwerke, zwei Tiefgaragen mit 123 Stellplätzen liegt im Zentrum von Zagreb und bietet über 7.500 Quadratmeter Büroflächen. Im Zuge der Zertifizierung wurde unter anderem ein Energiekontrollsystem installiert. Fahrradständer und Duschen für die Mitarbeiter erhöhen den Wert des Gebäudes sowie den Nutzen für die Mieter. „Mit der ersten BREEAM-Zertifizierung am kroatischen Markt stärken wir die führende Position des Eurocenters in Zagreb“, kommentiert Friedrich Wachernig, Vorstand der S IMMO AG.


Entwicklungsprojekt „Cluster Produktionstechnik“

Im Frühling 2015 wird gebaut.

Die Immofinanz Group übernimmt das Entwicklungsprojekt „Cluster Produktionstechnik“ auf dem RWTH Aachen Campus von der deutschen capricorn-Gruppe und wird es bis Herbst 2016 fertigstellen. Mit 28.000 Quadratmeter Mietfläche handelt es sich dabei um das aktuell größte Clustergebäude auf der Erweiterungsfläche „Campus Melaten“ der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische-Technische Hochschule). Die Immofinanz erwirbt die Projektgesellschaft capricorn CAMPUS GmbH & Co. KG sowie alle für die Projektrealisierung relevanten Planer-Verträge. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die gesamten Investitionskosten werden sich voraussichtlich auf rund 63 Millionen Euro belaufen. Mit dem Bau wird im Frühjahr 2015 begonnen, die Fertigstellung ist für Herbst 2016 geplant.

„Das Campus-Projekt weist einen hohen Vorvermietungsanteil und lange Vertragslaufzeiten auf. Für mehr als 50 Prozent der Mietflächen besteht eine Vorvermietung, mit dem angemeldeten Bedarf erreichen wir bereits jetzt eine Auslastung von rund 80 Prozent“, sagt Eduard Zehetner, CEO der Immofinanz Group. „Die Immofinanz Group baut damit wie angekündigt ihr Entwicklungsgeschäft in Deutschland aus.“ Das Objekt, das vom Münchner Stararchitekten Henn entworfen wurde, zeichnet sich durch seine Flexibilität, Modularität und Nachhaltigkeit aus.


Europaviertel

Skyline verändert sich

Die Skyline von Frankfurt am Main könnte schon bald Zuwachs bekommen. Gestern wurde der Architekturwettbewerb für ein weiteres Hochhaus im Europaviertel entschieden. CA Immo hatte den international besetzten Wettbewerb in Kooperation mit der Stadt Frankfurt ausgelobt.

Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jo Eisele prämierte einstimmig den Entwurf von Meurer Architekten (Frankfurt/M) mit dem ersten Preis. Mit je einem zweiten Platz wurden die Entwürfe von Barkow Leibinger (Berlin) und Schneider + Schumacher (Frankfurt/M.) honoriert. Die Entwürfe der Büros Gruber Kleine Kranburg (Frankfurt/M.) und R plus Architekten (Hamburg) wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.Das rund 175 Meter hohe Gebäude soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tower 185, der Messe Frankfurt und dem Skyline Plaza entstehen.

Das Konzept für das Hochhaus sieht sowohl Büro- als auch Hotelnutzung vor. CA Immo plant das Hochhaus - wie alle Neubauten des Unternehmens - als Green Building zu realisieren und zu zertifizieren. Dabei strebt CA Immo für dieses Gebäude eine DGNB Gold Zertifizierung an. Die Realisierung des Gebäudes erfolgt in Abhängigkeit von der Marktnachfrage. Insgesamt soll das Gebäude über rund 80.000,00 Quadratmeter Bruttogrundfläche verfügen.


Aluminium-Architektur-Preis 2014

Kultur-Kongress-Zentrum Eisenstadt

Die Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH in Wien wurde am 13. November für das Projekt Kultur Kongress Zentrum in Eisenstadt mit dem Aluminium-Architektur-Preis 2014 prämiert. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde vom Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben. Das Siegerprojekt konnte sich gegen 41 weitere Einreichungen durchsetzen. Es überzeugte mit seiner Verschränkung von Bestand und Neubau. Neben den architektonischen Qualitäten, war auch der städtebauliche Aspekt entscheidend. So wird das Zentrum von Eisenstadt aufgewertet und eine ansprechende neue Nutzung dieses traditionellen Stadtteils geboten.

Der das gesamte Gebäude umhüllende Metallscreen schafft eine Einheit, ohne in die bestehende Struktur substanziell einzugreifen. Die schimmernde Oberfläche, die sich je nach Tageszeit in unterschiedlichen Farbtönen präsentiert, erzeugt optisch reizvolle Effekte. Aluminium wird äußerst abwechslungsreich eingesetzt und zeigt die mannigfachen Nutzungsmöglichkeiten des Materials vorbildlich auf.