München

Der Münchener Büromarkt folgt dem Bundestrend. nach den ersten drei Quartalen liegt München unangefochten vor Berlin und Hamburg auf Platz.

Trotz einem Minus von sieben Prozent konnte sich München erneut an die Spitze aller großen deutschen Städte setzen, wenn auch nur relativ knapp vor Berlin und Hamburg. Wie an anderen Standorten mangelt es im bisherigen Jahresverlauf vor allem an großen Abschlüssen. Auf Verträge ab 5.000 Quadratmeter entfallen aktuell lediglich 17 Prozent des Ergebnisses.

Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag dieser Anteil noch bei über 28 Prozent. Der Rückgang des Gesamtumsatzes lässt sich damit nahezu vollständig erklären. Verantwortlich hierfür ist auch, dass die Anfang des Jahres so nicht absehbare Stimmungseintrübung in der Wirtschaft und die Verunsicherung bezüglich der globalen Krisenherde zu längeren Entscheidungsprozessen bei vielen Unternehmen führt.

Auch in den vergangenen zwölf Monaten setzte sich der Leerstandsabbau weiter fort. Nach einem Rückgang um knapp fünf Prozent beläuft sich das Volumen aktuell auf knapp 1,26 Millionen Quadratmeter und liegt auf dem niedrigsten Niveau der letzten zehn Jahre.

Das Marktsegment der modernen Leerstände reduzierte sich im gleichen Zeitraum sogar um fast 13 Prozent. Damit verfügen nur noch knapp 26 Prozent des Leerstands über eine hochwertige Qualität. Diese Entwicklung spiegelt sich in der Leerstandsquote wider, die im gesamten Marktgebiet auf 6,2 Prozent gesunken ist. Bezogen auf das Stadtgebiet erreicht sie sogar einen auch im langfristigen Vergleich sehr niedrigen Wert von nur noch 5,1 Prozent.

Perspektiven

Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich die abgekühlte Gesamtwirtschaft auf die weitere Entwicklung des Flächenumsatzes auswirken wird. Bezogen auf das Flächenangebot ist überwiegend von einer stabilen Situation auszugehen, und auch die Spitzenmiete wird vermutlich erst einmal auf dem erreichten Niveau verharren, so die Exprten von BNP Paribas Real Estate.

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