Wohnen Digital Auf Kiubo 1.0 folgt Kiubo 2.0

Kiubo setzt auf Fortschritt, sodass künftige Bewohner ab 2023 im Kuibo 2.0 unter anderem ihr Schadensmanagement digital via App abwickeln können, aber auch das Bausystem von Kiubo wurde weiter entwickelt.

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Auf Kiubo 1.0 folgt Kiubo 2.0

Ab 2023 haben alle Kiubo-Bewohner via App Zugriff auf ein eigenes Kundenportal und können über dieses das Schadensmanagement oder auch die Buchung der Features abgewickeln. Diese umfassen spezielle Sonderausstattungen, wie einen Urban Gardening Bereich, einen Waschraum, eine Sauna oder eine Fahrradwerkstatt.  In der Grazer Starhermberggasse ist das beispielsweise ein Outdoor-Grillbereich, der über die App buchbar sein wird. 

Im Grazer Kiubo-Haus wird zudem ab 2023 für alle Interessierten eine Probewohnung zur Verfügung stehen. Hier kann gegen ein Reinigungsentgelt für ein bis zwei Tage bzw. Nächte probegewohnt werden. 

Um Kiubo stetig weiterzuentwickeln und zu verbesseren, wird das Grazer Kiubo 1.0-Haus als Reallabor genutzt. Das gesamte Wohnhaus ist mit Senoren ausgestattet, um ein bauphysikalisches Monitoring durchzuführen. Hier werden sämtliche technische Parameter gemessen. Neben einer Lebenszyklusanalyse, die mit der TU Graz durchgeführt wurde, werden die Bewohner zudem regelmäßig über ihre Zufriedenheit befragt. 

Mit Kuibo 2.0 sind nicht nur die Module flexibel, sondern auch die Terminals. Die bestehen in Zukunft aus Beton-Fertigteilen und lassen sich so flexibel ab- und wieder aufbauen. 

Von der Idee zum Produkt 

Nach der Entwicklung des Produktkonzepts wurde ein Prototyp von ÖWG Wohnbau in Kooperation mit Hofrichter-Ritter Architekten und Kulmer Holzbau realisiert und konnte von März 2020 bis Sommer 2021 in Pischelsdorf besichtigt werden. Drei Raummodule wurden als eingeschossige Lösung gebaut und erprobt. Auf die erste Prototyp-Phase folgte bei Kiubo die Demophase

Im Oktober 2021 wurde das Grazer Kiubo-Haus in der Kategorie Wohnen mit dem FIABCI Prix d’Excellence ausgezeichnet.