International FM & TGA Caverion verzeichnet organisches Umsatzwachstum und Margenverbesserung

Das bereinigte EBITA verbesserte sich im zweiten Quartal 2022 auf 22,9 Millionen Euro bzw. 4,0 Prozent des Umsatzes. Das EBITA betrug 21,4 Millionen Euro oder 3,7 Prozent des Umsatzes.

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Caverion verzeichnet organisches Umsatzwachstum und Margenverbesserung

Insbesondere die Divisionen Österreich, Finnland, Deutschland und Norwegen entwickelten sich gut. Die Division Dänemark setzte die positive Entwicklung fort. Beide Geschäftsbereiche, Service und Projects, verbesserten ihre Leistung im zweiten Quartal 2022.

Die jüngsten geopolitischen Veränderungen wirken sich voraussichtlich auch auf Caverion aus. Die russische Tochtergesellschaft wurde bereits Ende 2021 veräußert und Caverion ist weder in der Ukraine noch in Weißrussland tätig, weshalb die Auswirkungen des Konflikts auf Caverion derzeit indirekt spürbar sind.

Der Auftragsbestand stieg Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 1.907,9 Millionen Euro. Der Auftragsbestand im Service stieg um 4,3 Prozent und im Projektgeschäft um 9,8 Prozent. Der Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 577,0 Millionen Euro, ein Plus von 6,5 Prozent in lokalen Währungen. In lokalen Währungen gemessen stieg der Umsatz im Service um 8,3 Prozent, im Projektgeschäft um 3,1 Prozent. Der Anteil der Servicesparte am Konzernumsatz nahm im zweiten Quartal 2022 weiter zu und stieg auf 66,0 Prozent. Aufgrund des hohen Anteils des Servicegeschäftes besteht mehr als die Hälfte des Umsatzes aus wiederkehrenden Service- und Wartungsleistungen.

Ausblick

Caverion erwartet, dass die Marktnachfrage in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 insgesamt positiv sein wird.

Da die Technologie in Gebäuden zunimmt, wird der Bedarf an neuen Dienstleistungen und digitalen Lösungen voraussichtlich steigen. Die Fokussierung der Kunden auf das Kerngeschäft eröffnet Caverion auch weiterhin Chancen durch die Auslagerung des industriellen Betriebs und der Instandhaltung, der Immobilieninstandhaltung und des Facility Managements.

Sowohl für den Neubau als auch für die Modernisierung von Nichtwohngebäuden wird für das Jahr 2022 ein stabiles Wachstum erwartet. Die aus dem Krieg in der Ukraine resultierende Instabilität der Märkte und die hohe Inflation werden voraussichtlich die Bereitschaft zu Investitionen in neue Gebäude dämpfen. Es wird jedoch erwartet, dass die Konjunkturpakete die allgemeine Nachfrage auch im Projektgeschäft positiv beeinflussen werden. Caverion geht davon aus, dass 2022 die Nachfrage im Projektgeschäft insgesamt positiv sein wird.

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