Investment Immofinanz und S Immo prüfen stärkere Zusammenarbeit

"Prüfung einer weiteren Angleichung, Koordination, Fusion oder anderer Formen der Integration" vorgesehen

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Immofinanz und S Immo prüfen stärkere Zusammenarbeit

Immofinanz und S Immo wollen näher aneinander rücken. Die beiden börsennotierten Immobilienunternehmen hätten eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, "die einen gemeinsamen Prozess zur Prüfung einer weiteren Angleichung, Koordination, Fusion oder anderer Formen der Integration der beiden Gruppen vorsieht", teilten die Immo-Konzerne am Montag mit. Die CPI Property Group, die an beiden Unternehmen direkt oder indirekt die Mehrheit hält, werde sich an dem Projekt beteiligen.

"Diese Rahmenvereinbarung ermöglicht beiden Unternehmen den Austausch von Best Practices und die Erarbeitung größerer Synergien", wird Immofinanz-Vorständin Radka Doehring zitiert. "Das Vereinen von Best Practices, Ressourcen und Erfahrungen ist der beste Weg, um auf unseren gemeinsamen Erfolg als Immobilienexperten in Zentral- und Osteuropa aufzubauen", so S Immo-Vorstandsmitglied Herwig Teufelsdorfer.

Der tschechische Milliardär und CPI Property Group-Chef Radovan Vitek hatte jüngst bei seinen österreichischen Beteiligungen umgeschichtet. So hatte die Immofinanz von CPI Aktien der s immo gekauft und hält jetzt 50 Prozent plus eine Aktie an der S Immo. CPI ist laut der Aussendung noch im direkten Besitz von 38,4 Prozent der S Immo-Aktien und 76,9 Prozent der Immofinanz-Titel. (apa)

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