Infrastruktur Klagenfurter Flughafen bekommt neue Führung

Alexander Wildt wird neuer Geschäftsführer, Harald Stoutz kehrt als Betriebsleiter zurück

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Klagenfurter Flughafen bekommt neue Führung

Der Klagenfurter Flughafen, der sich gerade im Prozess der Rückverstaatlichung befindet, bekommt mit Juli mit Alexander Wildt einen neuen Geschäftsführer. Betriebsleiter Harald Stoutz kehrt als solcher nach drei Jahren zurück ins Unternehmen. Das gaben Eigentümervertreter von Stadt und Land, die nach einer Kapitalerhöhung gemeinsam wieder eine Mehrheit haben, am Mittwoch vor Journalisten bekannt. Die Generalversammlung soll die Beschlüsse am 19. Juni fixieren.

Der 32-jährige Wildt war früher bereits am Klagenfurter Flughafen tätig, arbeitete aber auch bei der AUA und bei Ryanair. Derzeit sind noch Investor Franz Peter Orasch, Katrin Teis und Nils Witt als Geschäftsführer der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft (KFBG) eingetragen. Nach dem Wechsel an der Spitze des Flughafens soll die Call Option gezogen werden und der Flughafen wieder zur Gänze ins Eigentum von Land Kärnten bzw. Kärntner Beteiligungsverwaltung (K-BV) und Stadt Klagenfurt zurückgenommen werden. Dem einstigen Mehrheitseigentümer Orasch mit seiner Lilihill Group stehen beim Ziehen der Call Option 4 Millionen Euro von K-BV und Stadt zu.

K-BV-Vorstand Martin Payer erklärte, der Flughafen brauche nun eine schnelle Stabilisierung, deshalb habe man sich vorerst gegen eine Ausschreibung entschieden. Ein Machtvakuum habe man in der derzeitigen Situation vermeiden wollen. Wildt bekommt deshalb vorerst nur einen Vertrag auf sechs Monate. Innerhalb dieser Zeit werde eine Ausschreibung gemacht, Wildt werde sich dann bewerben. Der neue Geschäftsführer selbst betonte, er werde den Fokus auf Flugbetrieb und Aviation Marketing legen, um neue Fluglinien nach Klagenfurt zu bekommen. (apa)

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