Spatenstich für gefördertes EBG-Wohnhaus in Pötzleinsdorf

Die Wohnhausanlage besteht aus 4 Baukörpern mit 71 geförderte Mietwohnungen, darunter sind 26 als „SMART-Wohnungen" geplant.

24.07.2020 | Freitag vor 21 Tagen von Amelie Miller
Spatenstich für gefördertes EBG-Wohnhaus in Pötzleinsdorf Foto: EBGMirjam Reither

Spatenstich für gefördertes EBG-Wohnhaus in Pötzleinsdorf

Das Projekt wurde im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbs der Stadt Wien als besonders Umwelt- und Umfeldverträglicher sowie sozial herausragender Wohnbau ausgewählt. Aufgrund der Vergabe des Grundstücks im Baurecht können langfristig nicht nur günstige Konditionen für die zukünftigen Bewohnerinnen sichergestellt werden, die Wohnungen werden auch dauerhaft als genossenschaftliche Mietwohnungen zur Verfügung stehen und werden nicht im Eigentum abverkauft.

Die Wohnhausanlage besteht aus 4 Baukörpern mit 71 geförderte Mietwohnungen, darunter sind 26 als „SMART-Wohnungen" geplant. Es werden 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 55 und 102 m2 sowie privaten Freiräumen in Form von Balkon, Terrasse oder Eigengarten realisiert. Besonders ist, dass die Wohnräume mit Fußbodenheizung ausgestattet sind. Durch die Holzriegelbauweise und die Fassade aus qualitativem Lärchenholz bietet der Wohnbau den Bewohnern klimafreundlichen Wärmeschutz und behagliches Raumklima. Die Wärmeenergie für die Heizung wird mittels einer Wärmepumpe erzeugt. Den Strom für die Warmwasserbereitung liefert eine Photovoltaikanlage, die den nachhaltigen Umweltgedanken abrundet. 

Unter der Wohnhausanlage befindet sich eine hauseigene Tiefgarage mit 50 Stellplätzen. Zusätzlich zu den Kellern, die den Mietwohnungen zugeordnet sind, wird im Freien noch ein eigener Fahrradabstellplatz eingerichtet. 

Es wird viel Wert auf Gemeinschaftsbildung gelegt, wodurch den BewohnerInnen ein großzügiger Gemeinschaftsgarten, sowie Gemeinschaftsräume mit Gemeinschaftsküche für Mietertreffen oder private Feierlichkeiten sowie ein Kleinkinderspielplatz zur Verfügung stehen wird.

„Housing First“ Projekt

Zehn Prozent der Wohnungen werden durch die gemeinnützige GmbH neunerimmo vergeben. Diese BewohnerInnen werden im Rahmen des Projekts „Housing First" durch die Sozialorganisation neunerhaus betreut, die wohnungslosen Menschen ihren eigenen leistbaren Wohnraum ermöglichen.