Investment S Immo mit niedrigerem Periodenergebnis im dritten Quartal

Periodenergebnis sank von Jänner bis September 2022 auf 99,1 Mio. Euro nach 160,5 Mio. Euro im Vorjahr - Erlöse kletterten auf 185,1 Mio. Euro

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S Immo mit niedrigerem Periodenergebnis im dritten Quartal

Der Immobilienkonzern s Immo hat heuer von Jänner bis September weniger Gewinn gemacht. In den ersten drei Quartalen lag das Periodenergebnis bei 99,1 Mio. Euro, nach 160,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die Gesamterlöse sind in diesem Zeitraum um mehr als 40 Mio. Euro auf 185,1 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit.

"Trotz eines herausfordernden Umfelds sind unsere operativen Kennzahlen unverändert stabil", kommentierte Herwig Teufelsdorfer, Vorstand der s Immo, das Ergebnis in der Aussendung. Die steigenden Erlöse seien auf Ankäufe vermieteter Immobilien, auf eine gute Like-for-Like-Performance sowie auf die Ergebnisse aus der Hotelbewirtschaftung zurückzuführen, heißt es.

Die Erlöse insgesamt kletterten heuer von Jänner bis September auf 185,1 (Vorjahresperiode: 142,9) Mio. Euro, davon entfielen 112,7 (97,3) Mio. Euro auf Mieterlöse. Die Erlöse aus Hotelbewirtschaftung verdoppelten sich in den ersten drei Quartalen nahezu auf 38,3 (19,9) Mio. Euro. Infolgedessen stieg das Bruttoergebnis um mehr als 23 Prozent auf EUR 99,7 (81,1) Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich trotz gestiegener Verwaltungskosten um mehr als 24 Prozent auf 76,4 (61,5) Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr von 19,6 auf 23,3 Mio. Euro, was laut Aussendung unter anderem auf Kosten in Zusammenhang mit einer Digitalisierungsoffensive und auf einmalige Sondereffekte im Bereich der Personalkosten zurückzuführen ist.

Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung lag in den ersten drei Quartalen bei 27,3 (145,3) Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank auf 96,4 Mio. Euro, nach 199,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das Finanzergebnis verbesserte sich auf 15,5 (minus 8,3) Mio. Euro aufgrund von "positiven, mehrheitlich unbaren Bewertungseffekten vor allem im Zusammenhang mit Zinsderivaten", so die s Immo. Unterm Strich blieb heuer von Jänner bis September also ein Periodenergebnis von 99,1 Mio Euro übrig, nach 160,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,40 (2,25) Euro.

"Nach Bekanntgabe der Absicht, Wertzuwächse des deutschen Wohnportfolios zeitnah zu realisieren, sind erste Verkäufe im dritten Quartal erfolgreich auf den Weg gebracht worden", heißt es in der Aussendung. Den Fokus für die frei werdenden Mittel legt die s-Immo derzeit auf den ungarischen Markt. So wurde der Ankauf von Büroobjekten und einem Grundstück der CPI Property Group Anfang November vollzogen, wodurch die s-Immo ab November 2022 mit zusätzlichen jährlichen Mieteinnahmen von rund 16 Mio. Euro rechnet. "Wir sind dabei, durch Verkäufe deutscher Wohnimmobilien Wertzuwächse zu realisieren, und den Cashflow durch den Erwerb ertragreicher Immobilien nachhaltig zu verstärken", so Teufelsdorfer. (apa)

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